Weiter geht's
Erst mal ein grosser Dank an den Spender Jürg aus Unterkulm, der mir die zwei Radios kostenlos zur Verfügung gestellt und persönlich heute Morgen vorbei gebracht hat.

Ziel ist es, neue Elektronik zu entwicklen nach dem gleichem Prinzip, um somit auch Röhrenradios ohne UKW wiederbeleben zu können.
Bei den Modellen handelt es sich um ein Philips BCH375A Mariza 2 und ein Stern W208H, Beide mit E-Röhren bestückt, was die Speisung der Elektronik vereinfacht.
Jetzt geht es darum herauszufinden, wo das NF Signal eingespeist und nach dem Lautstärkeregler wieder über einen Verstärker zur Endstufe geleitet wird. Der Philips BCH375A ist dabei der erste Kandidat.

Da beide Radios unterschiedliche Sockel verwenden als die EABC80, werde ich dieses Wochenende zwei neue Röhrensockeladapter Platinen in KiCAD konstruieren und zur Produktion geben.
Und bis die ankommen, wird mein Lager an Elektrolyt- und Folienkondensatoren aufgestockt. Zumindest hat der eingebaute Doppelelko des BCH375A nur noch eine Kapazität von 99nF anstatt 50µF. Aber 350V Elkos hab ich noch Einige zum Testen.
1. Messung
Um zu bestätigen, dass das laute Brummen wirklich vom extremen Kapazitätsverlust der Siebelkos kommt, schnell mein Siglent SDS2504X Plus rangehängt und einen Screenshot gemacht:

Das Radio wird also nur mit Wechselspannung betrieben. Und wie man sieht, gehen die Spitzen bis 350V, also teste ich mal mit den 22µF 400V Elkos, die ich noch habe.
